Best Joomla Templates by User Reviews BlueHost

Gemeindebesuch der Landrätin am 06. Juli 2016 in der Großgemeinde Münchhausen

Landrätin lobt das vielfältige ehrenamtliche Engagement in Münchhausen

Gemeindebesuch: „Eine kleine aber feine Kommune“

Marburg-Biedenkopf – Münchhausen ist eine kleine, aber feine Kommune – davon konnte sich Landrätin Kirsten Fründt bei ihrem Besuch in der Gemeinde überzeugen. Gemeinsam mit Bürgermeister Peter Funk, Vertretern der Verwaltung und der politischen Gremien informierte sich die Landrätin über die aktuelle Situation in der Gemeinde, über ihre Stärken, über aktuelle Herausforderungen und über Perspektiven für die Zukunft.

   Gemeindebesuch Münchhausen 06.07 92 Foto Landkreis Marburg Biedenkopf  Gemeindebesuch Münchhausen 06.07 89 Foto Landkreis Marburg Biedenkopf  

Eine der Stärken ist das vielfältige ehrenamtliche Engagement in den Ortsteilen der Gemeinde. In ganz unterschiedlichen Bereichen sind die Menschen dort aktiv und bereit, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen. „Das sind gerade in einer kleinen Gemeinde wie Münchhausen wichtige Strukturen. Hier hat das Ehrenamt große Bedeutung und genießt auch hohes Ansehen“, stellte die Landrätin anerkennend fest.

Ehrenamtlich engagierte Menschen leisten in Münchhausen auch wichtige Beiträge bei der Integration von Flüchtlingen. „Das klappt in Münchhausen richtig gut“, lobte Landrätin Fründt.

Wie Bürgermeister Peter Funk berichtete, seien die Menschen in Münchhausen froh, dass der Bau der Ortsumgehung für die Bundesstraße 252 jetzt angepackt werde. Die stark, auch von Lastwagen frequentierte Ortsdurchfahrt von Münchhausen und Simtshausen sei eine Belastung für die Menschen.

Die Region um Münchhausen sei, so erläuterte der Bürgermeister, auch vom Tourismus geprägt. Hierfür sei auch die Anbindung an die Burgwaldbahn ein großer Vorteil. Eine Herausforderung für die Zukunft sei die Weiterentwicklung des Gastronomie- und Gastgewerbes in der Gemeinde, um das touristische Standbein weiter zu stärken. Der Bürgermeister lobte auch in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung. „Das sind immer kurze Wege und wir können dadurch gemeinsam viel erreichen“, so der Bürgermeister.

Gemeindebesuch Landraetin2016 Foto Gemeinde Münchhausen 33   Gemeindebesuch Landraetin2016 Foto Gemeinde Münchhausen 72
 
  Gemeindebesuch Landraetin2016 Foto Gemeinde Münchhausen 59
 

Auf dem Programm der Landrätin stand auch ein Besuch des Geflügelhofs Engelbach im Ortsteil Wollmar. Der Familienbetrieb in dritter Generation ist mit rund 27.000 Legehennen einer der größten Eierproduzenten im Landkreis. „Familienbetriebe wie der Geflügelhof sind wichtige Strukturen für die Wirtschaft in der Region“, stellte die Landrätin fest.

Auch die Firma Rees – Baudekoration ist ein Familienbetrieb im Ortsteil Wollmar, das klassische Trockenbau-, Putz- und Malerarbeiten sowie Design und Farbkonzepte anbietet. Der Standort Wollmar ist dabei offenbar kein Nachteil: Das Unternehmen wurde 2013 und 2016 als „Maler des Jahres“ ausgezeichnet. Das Unternehmen beschäftigt auch fünf Auszubildende – darunter auch ein junger Flüchtling aus Afghanistan, der nach einem Schulpraktikum die Lehrstelle bekommen hat. Der Chef Otto Rees ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden und auch die Kollegen loben seine Fähigkeit, schnell und gut zu lernen.

Die Landrätin betonte, dass das Handwerk vor Ort eine wirtschaftliche Stütze für die Gemeinde sei.

 Gemeindebesuch Landraetin2016 Foto Gemeinde Münchhausen 107  Gemeindebesuch Münchhausen 06.07 94 Foto Landkreis Marburg Biedenkopf  Gemeindebesuch Münchhausen 06.07 96 Foto Landkreis Marburg Biedenkopf

Außerdem stand ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm des Gemeindebesuchs. Dabei erfuhr die Landrätin, dass die Gemeinde Münchhausen mit rund 120 aktiven Feuerwehrleuten auch in Sachen Brandschutz gut aufgestellt sei. Dabei lernte sie mit Jutta Dersch auch die einzige stellvertretende Gemeindebrandinspektorin im Landkreis Marburg-Biedenkopf kennen.

Zum Abschluss des Gemeindebesuchs traf sich die Landrätin mit den „stillen Helfern“, die ehrenamtlich die Seniorenarbeit in der Gemeinde prägen und unterstützen, zum Kaffeetrinken in Niederasphe.

„Die Gemeindebesuche sind für mich sehr wichtig, um umfassende Einblicke in die Kommunen im Kreis zu bekommen und um eine weitere Möglichkeit zu haben, mit den Menschen vor Ort direkt ins Gespräch zu kommen“, erklärte Landrätin Kirsten Fründt.